Samstag, 12. Mai 2018


 Ein paar Impressionen 


April
Nach einem guten Trainingsaufbau im Winter mit viel Freilauf  mit seinem special coach Adjiri über Skiabfahrten hinauf und quer hinüber, mit Frisbee und Reizangel, meldete ich Dingi für das Leistungs-Coursing des WRSV Solitude in Grab an. Bei schönstem Wetter in netter Atmosphäre erreichte Dingi am 7. April 2018 den zweiten Platz.




zweiter Platz in Grab

























Unser nächstes Ziel war das  Landessieger Coursing in Trautskirchen am 14. April 2018.
Leider verlor Dingi mit seinem Mitläufer den Hasen und erreichte nur den 11. Platz:


Wir hängten noch einen Tag an und besuchten das sehr sehenswerte Freilichtmuseum in Bad Windsbach:



Mai
Unseren Urlaub im Mai wollten wir mit dem DWZRV Verbandssiegercoursing in Tüttleben verbinden. So buchten wir eine hundefreundliche Pension in Stützerbach / Thüringen und unternahmen viele Ausflüge in die Umgebung.


Es war kühl und sehr windig, z.T. mit Morgenfrost. Die Waldlandschaft ist grandios und viele einsame Wege ziehen durch die Wälder.


Wabernde Fichten-Blütenstaub-Wolken ziehen durch die Täler

Ausflug nach Suhl

Im Rennsteiggarten, ein botanischer Garten nahe Oberhof








Adjiri ist so müde, dass ihm die Augen zufallen: Berg- und Jagdhotel Gabelbach / Ilmenau

Die alte Abtei in Paulinzella mit dem historischen Forstgebäude

Im Kräutergarten


Museum in Paulinzella: gezeigt wird hier ein "eingestelltes Jagen"

Arnstadt, ein kleines gemütliches Städtchen

Die berühmte Krämerbrücke in Erfurt

"bad lands" bei Drei Gleichen

Das beeindruckende Schloss in der Stadt Gotha
Krallenschleifen vor dem großen Event....



Dingi erreicht in einem starken Feld von 16 Teilnehmern den 4. Platz!!


Sonntag, 18. Februar 2018


                         Reizangeltraining mit Dingi


Wir haben schon sehr lange nicht mehr mit der Reizangel gearbeitet. Und ich bin sehr erstaunt, wie Dingi sich erinnert: Ich habe nur Erfolg, wenn ich auf Hörzeichen losrenne! Auch interessant: Er beobachtet genau, wie ich die Reizangel verstaue, apportiert dann doch noch das Dummy, lässt es dann aber liegen und stupst an die Tasche mit der Angel.



https://youtu.be/DYSSuHorIFs

Das Dummy war später dann ein Fall für Adjiri.

Samstag, 10. Februar 2018

Wer suchet, der findet....


Ich habe zwei alte, ausgelutschte Prey-Dummies. Die passen hervorragend in meine Oberschenkeltasche. Manchmal "verliere" ich sie und lasse Dingi und Adjiri danach suchen.
Eines Tages stelle ich fest, dass eines fehlt. Na ja, es hat dann geschneit und man denkt: da oder da in den Viehweiden, da habe ich zuletzt mit den Hunden gearbeitet, da muss es liegen!
Welch eine Überraschung, wenn es dann ganz woanders auf einer Wiese liegt und man praktisch drüber stolpert!



Wahrscheinlich ist es mir beim Fotografieren aus der Tasche gefallen (ja, in die Tasche passen auch noch ein kleiner Fotoapparat und die Kackitüten auch!)

Heute morgen "verliere" ich mal wieder die beiden Dummies. Eines fällt in altes trockenes Gras und etwas Heidekraut, aber in meiner Spur, und die Hunde sind auch ganz in der Nähe gelaufen. Das zweite fällt etwas später auf den Trampelpfad. Das näher liegende ist für Adjiri bestimmt, der nicht mehr ganz so zu begeistern ist. Als erstes soll Adjiri suchen. Die freilaufenden Hunde werden zu mir gerufen und angeleint und sitzen Dingi links von mir und Adjiri rechts (Adjiri wird schon immer auf der rechten Seite geführt). Dingi muss warten bis er dran kommt und das macht er inzwischen auch sehr gut. Er schaut weg 😇. Heute läuft Adjiri relativ gut hinaus, bleibt stehen und vergewissert sich, dass es auch so gemeint ist, das Suchen - Ridgeback halt 😉. Brav bringt er zurück in die Hand, freut sich - Dingi schaut weg. Jeder bekommt ein Leckerli. Adjiri für´s Bringen, Dingi fürs´s Warten. Dann schicke ich Dingi los: such verloren, bring! In schnellem Galopp gewinnt er Boden, läuft über den Zielbereich weit hinaus. Ein Pfiff stoppt ihn, er dreht sich um und fragt nach. Er ist ca. 150Meter  weg. Auf den Doppelpfiff kommt er zu mir geflogen! Über eine bucklige bewaldete Wiesenfläche mit harten Schneeresten und darin eingefrorenen Fußstapfen, Hundetritten und Rotwildfährten, über Grasbüschel und Heidekraut, über Wurzeln und Äste. Bei mir gibt es ein Leckerli für´s Herkommen  (beide bekommen was) und Dingi rast sofort ohne zu warten wieder los. Nocheinmal schießt er über den Zielbereich hinaus, wieder der Aufmerksamkeitspfiff, die Nachfrage, der Doppelpfiff. Wieder fliegt er zu mir. Und ein drittes Mal startet er zur Suche. Seine Motivation zu finden ist wirklich toll! Diesmal schlendere ich hinter her, Adjiri an meiner Seite. Dingi läuft jetzt langsamer, nimmt die Nase tiefer, überläuft den Zielbereich aber - er pendelt sich ein! Nun hat er endlich Wittrung bekommen! Ah! Unsere Freude ist groß! Stolz bringt er! Und beide Hunde bekommen eine großzügige Belohnung!

Freitag, 19. Januar 2018

Ausblick auf 2018

Für dieses Jahr haben wir uns einiges vorgenommen:


Zwei, die sich gut verstehen

Dingi wird Ende März 3 Jahre und hält sich auch über den Winter fit. Erst im kommenden Winter möchte ich seinen Bauchhoden holen lassen - und eine Vasektomie beim außen liegenden Hoden vornehmen lassen.

 Adjiri ist vergangenen November 9 Jahre geworden und ich sehe ihm sein Alter langsam an. Seine halbseitige Kehlkopflähmung, die wir letztes Jahr im Mai feststellten, behindert ihn noch nicht. Aber bei Kälte hört man ihn dann doch keuchen, wenn er Dingi zu einem "Rennerts" herausfordert. Daher trainieren wir nun auch "indoor".

Seit einem Jahr haben wir ein Laufband. Und wer glaubt, dass da einfach der Hund drauf gestellt wird, täuscht sich. Dingi hatte es gleich begriffen - bei Adjiri hat es lange gedauert und erst mit Hilfe seines Geschirrs, mit dem ich ihn etwas unterstützen konnte, hat es dann funktioniert. Heute laufen sie, zwar etwas beengt, aber gut zusammen. Weil sie es wollen! Und ich mache Laufübungen auf der Stelle oder sonstige gymnastische Übungen, bei denen ich beide überwachen kann 

Für heuer haben wir uns einiges vorgenommen! Und daher wollen wir an einigen Coursingveranstaltungen teilnehmen. Aber immer mit mindestens zwei Übernachtungen verbunden oder sogar einem Kurzurlaub! Geplant sind Coursings in Grab vom Windhund-Rennsportverein Solitude e.V., in Trautskirchen vom Windhund-Rennverein Nürnberg 1973 e.V., in Tüttleben vom Thüringer Windhundclub e.V. sowie die Coursings vom WRV Ingolstadt e.V., am Höchsten vom Windhundrennclub Bodensee, in Galtür vom Tiroler Windhundsportverein und natürlich das internationale Coursing in Radfeld/Tirol vom WRCT.


 Planungen sind immer nur Absichtserklärungen und es wird sich zeigen, ob und was wir machen. Für Dingi ist es stressiger in Inzing beim Training dabei zu sein als ein Coursing zu laufen. 


Freitag, 13. Oktober 2017


Kurzurlaub am Bodensee - Coursing und Messung

 

Ende September machten wir uns auf Richtung Bodensee. Es stand die zweite Renngrößenmessung für Dingi an, in Bermatingen beim Windhundrennclub Bodensee e.V.. Und dieser Verein bot auch ein Coursing an: das Nationale Coursing auf dem Höchsten am 30.09.2017 - Titelcoursing Landescoursingsieger Baden-Württemberg.

Abendlicher Blick über den Bodensee

Das Coursinggelände

Am Höchsten ist es dort auch am höchsten - und einen Sendemast der Telekom gab es auch.

Wir hatten ein nettes Hotel ( Zur Linde) ganz in der Nähe, mit einer schönen Auslaufmöglichkeit und köstlichem Essen. Der Verein bot die Anmeldung und den Tierarztcheck am Abend an, was wir gleich nutzen und uns die Umgebung anschauten. Alles war hervorragend beschildert und abgezäunt, die Parkplätze durchdacht für die Camper abgesteckt und weit genug weg, um Ruhe für die Hunde zu haben, aber nahe genug, um am Samstag und Sonntag die Durchsagen zu hören.

 Ausprobiert und für gut befunden habe ich meine neue Starthalsung, mit der ich sicher an den Start gehen kann:
 
meine neue, verstellbare Starthalsung


gebastelt aus einem Tragriemen einer Fototasche und zwei D-Ringen


 Diese Halsung hat den Vorteil, dass man nicht ausversehen, wie bei einem Jagdkarabiner, den Hund frei gibt. Allerdings kann ich Dingi damit am Ende des Rennens nicht einfangen, denn er versucht, sich heraus zu winden.


Foto: Alexandra Bieri
  Der erste Durchgang für Dingi, unter rot, lief sehr schön.

Auf dem Weg zum Start





Die Zwischenzeit verbrachten wir mit Spazierengehen zusammen mit Adjiri und Ruhen im Auto.
Der zweite Durchgang war auch der letzte Lauf an diesem Tag.

Foto: Alexandra Bieri

Auf dem Weg zum zweiten Start


Immer den Hasen im Blick!


Kill!


Leider hatte der Mitläufer nach der letzten Rolle einen Sturz und lief nicht bis zum Ziel durch, so hatte Dingi den Hasen für sich. Und er erlief sich einen respektablen dritten Platz!

Punktgleich mit Platz 2: Didingwe from Pearl of Newcastle

Nun hatten wir bis zum Messtermin am Dienstag zwei freie Tage. 
Wir hatten Konstanz im Blick! Aber zuerst besuchten wir in Unteruhldingen die rekonstruierte Pfahlbausiedlung:










Kolbenenten


Das Wetter war erstaunlich: von Freitag bis Montag wurden wir nicht nass!




Ausblick von Birnau aus

Kloster Birnau

Von Konstanz - da waren wir schon zu müde zum Aussteigen -  fuhren wir mit der Fähre nach Meersburg

Ausblick vom Höchsten




 Nachmittags sahen wir uns noch die letzten Läufe und die Siegerehrung an und beschlossen: wir kommen sehr gerne wieder!

Am Montag fuhren wir nach Friedrichshafen und wandelten entlang des Bodensees an der Promenade:

Überall riecht es gut und viele Hunde machen ihre Morgengänge!




Die Hängebrücke zwischen Langenargen ( ein sehr hübscher Ort!) und Kressbro

In der Nacht zu Dienstag wurde es dann stürmisch und der Regen war sehr lästig. Das Packen des Autos war unangenehm bei dem Regen. Wir waren früh dran und fuhren einfach los nach Bermatingen, wo die Renngrößenmessung auf dem Platz des WRVB e.V. stattfinden sollte. Wir fanden gut hin und parkten unter einem Walnußbaum bei strömendem Regen.  Eine Stunde zu früh. Zum Glück! Denn man beschloß, bei den bereits anwesenden Hunden mit der Messung zu beginnen. Und wir waren die zweiten. Dingi blieb bei 51 cm! Und ohne langen Aufenthalt verließen wir das Gelände - das bereits zunehmend unter Wasser stand. Erst als wir wieder baierischen Boden unter den Füßen hatten, ließ der Regen nach.